Mehr Raum für Architektur: Edelstahl-VIP in der Gebäudedämmung

Welche Möglichkeiten eröffnet eine dünnere Dämmschicht für Ihr nächstes Bauprojekt?
Für Architekten beeinflusst die Wanddicke Fensteranschlüsse, Raumproportionen und Gestaltungsspielraum. Für Bauherren und Sanierungsteams entscheidet sie über nutzbare Fläche und darüber, ob ein Dämmkonzept überhaupt Platz findet. Soll die Dämmung innerhalb eines begrenzten Aufbaus verbessert werden, zählt jeder Millimeter.
Edelstahl-Vakuumisolationspaneele von Supertech bringen eine niedrige Wärmeleitfähigkeit in diese Planung ein. Ein dokumentiertes Innendämmprojekt zeigt den Weg vom technischen Datenblatt auf eine reale Baustelle.
Das Potenzial auf einen Blick
- Edelstahl-M-VIP: Wärmeleitfähigkeit ≤0,0020 W/(m·K) bei 25°C gemäß Produktdatenblatt.
- Der veröffentlichte Dickenbereich für M-VIP beträgt 2–40 mm; die Ausführung wird projektbezogen gewählt.
- Im dokumentierten Bauprojekt wurden 30-mm-Paneele raumseitig auf Beton- und Mauerwerkswänden verlegt.
- Der Baustellenbericht zeigt Verklebung, verfüllte Fugen, Verlegung der Membran und den Beginn der inneren Mauerwerksschale.
Den Platzbedarf in die Dämmplanung einbeziehen
Bei einer Sanierung soll die Außenfassade erhalten bleiben, während innen eine Dämmschicht hinzukommt. Ein schlankerer Gesamtaufbau kann helfen, Nutzfläche zu bewahren. Auch schmale Fensterlaibungen oder von Leitungen unterbrochene Wände lassen sich mit sorgfältig geplanten Paneelmodulen neu betrachten.
Edelstahl-M-VIP verbindet einen anorganischen Kern mit einer Edelstahlhülle. Das Paneel wird evakuiert und anschließend verschweißt und abgedichtet. Die angegebene niedrige Wärmeleitfähigkeit bildet einen Ausgangspunkt für schlanke Dämmaufbauten. Maße und Formen lassen sich anhand von Bauraum, thermischem Ziel und Anschlussdetails besprechen.
Besonders interessant ist dieser Ansatz, wenn die verfügbare Dämmtiefe eine entscheidende Grenze setzt. Wie viel Raum eine konkrete Lösung erhalten kann, ergibt sich aus dem Vergleich vollständiger Wandaufbauten bei der geforderten thermischen Leistung.
Technische Daten der Edelstahl-M-VIP ansehen.
30-mm-Paneele an einer realen Wand: der Bauablauf im Bild
Im dokumentierten Projekt wurden die Paneele auf die Innenseite von Beton- und Mauerwerkswänden geklebt. Vier Paneelformate decken die Hauptflächen ab und berücksichtigen Öffnungen, Wandrücksprünge und Leitungsbereiche. Die Fotos machen das Zusammenspiel von Produkt und Baukörper anschaulich.

Anschließend dokumentiert der Bericht die verfüllten Paneelfugen, das Verlegen der DELTA-REFLEX-Membran und den Beginn der inneren Mauerwerksschale. Planer und Ausführende erhalten damit eine konkrete Grundlage, um Schichtenfolge und Bauablauf einer Innendämmung zu besprechen.


Die Angabe 30 mm bezeichnet die VIP-Paneeldicke, nicht den gesamten Wandaufbau. Verklebung, Membran und innere Schale kommen hinzu. Der Bericht dokumentiert den Baufortschritt; ein gemessener U-Wert der Gesamtwand oder ein prozentualer Gebäudeenergieeinspareffekt wird nicht ausgewiesen.
Wo entstehen neue Planungsmöglichkeiten?
Innendämmung bei Sanierungen
Prüfen Sie Edelstahl-VIP, wenn Nutzfläche erhalten werden soll und eine bestehende Wand von innen gedämmt wird. Stimmen Sie den Aufbau auf die Feuchtebedingungen des Gebäudes und die vorhandenen Anschlüsse ab.
Kompakte Details im Neubau
Beziehen Sie die Paneelauswahl früh in die Planung von Fensteranschlüssen, Wandrücklagen und Leitungszonen ein. Das Baustellenbeispiel bietet einen konkreten Bezug für Verlegepläne und die Kombination unterschiedlicher Module.
Vorgefertigte Wände und integrierte Bauteile
Untersuchen Sie die Möglichkeit, werkseitig bemessene Paneele gemeinsam mit Schutzschichten und Anschlüssen zu entwickeln. Dieser Ansatz geht über die hier dokumentierte Innendämmung hinaus und muss für das vorgesehene System bewertet werden.
Früh geplante Details machen den schlanken Aufbau möglich
Ein versiegeltes VIP benötigt eine unversehrte Vakuumhülle: Fertige Paneele dürfen nicht zugeschnitten oder durchbohrt werden. Planen Sie Paneelmaße, Leitungswege und Befestigungsstellen gemeinsam. So wird aus dem Materialkonzept eine für das Montageteam nachvollziehbare Anordnung.
Paneelränder, Fugen, Laibungen, Wandanschlüsse und Feuchteschutz gehören zur Gesamtplanung. Bewerten Sie Wärmebrücken mit der Fachplanung; ISO 10211 beschreibt die detaillierte Berechnung von Wärmeströmen und Oberflächentemperaturen. Membran und innere Schale sind auf das Feuchteschutzkonzept der Wand abzustimmen.
Mehr über Wärmeströme am VIP-Rand und Wärmebrücken.
Fragen für Ihr nächstes Projekt
Ist das gesamte Innendämmsystem nur 30 mm dick?
Nein. 30 mm ist die Paneeldicke im dokumentierten Projekt. Für den Gesamtaufbau und den Platzbedarf sind Verklebung, Membran, innere Schale und weitere projektspezifische Schichten mitzurechnen.
Können Edelstahl-VIP auf der Baustelle zugeschnitten werden?
Versiegelte VIP dürfen nicht zugeschnitten oder durchbohrt werden. Stimmen Sie Verlegeplan, Öffnungen, Leitungswege und Befestigungen vor Fertigung und Montage ab, damit die Vakuumhülle unversehrt bleibt.
Welche Angaben werden für ein Projektgespräch benötigt?
Hilfreich sind Wandquerschnitt, verfügbare Dämmtiefe, thermisches Ziel, Lage von Öffnungen und Leitungen, ungefähre Fläche und Projektstandort. Damit lassen sich Paneelmaße, Anordnung und erforderliche Nachweise für den Gesamtaufbau besprechen.
Mehr Spielraum für Ihr nächstes Bauprojekt
Wenn die Dämmstärke Ihren Entwurf begrenzt, lohnt sich ein Gespräch über Edelstahl-VIP. Teilen Sie Supertech Ihren Wandquerschnitt, die verfügbare Tiefe und das thermische Ziel mit, um eine passende Paneelausführung und die nächsten Projektschritte zu besprechen.
Ein Bauprojekt mit Edelstahl-VIP besprechen
Datenblatt für Edelstahl-M-VIP anfordern.
Technische Grundlagen und weiterführende Informationen
Baustellenfotos und Bauablauf: Stainless Steel VIP Building Application Case Study, EN–FR v5, erstellt für BATIMAT 2026. Der Bericht steht für Projektgespräche zur Verfügung; die Fotos zeigen den Baufortschritt.